Naturerlebniszentrum Elbepark Hebelei
Naturerlebniszentrum Elbepark Hebelei













Siebenschläfertag im Elbe-Tier-Park Hebelei


Siebenschläfer
(Foto: Silke Pärschke) Siebenschläfer (Glis glis) sucht Sonnenblumenkerne!

Am ersten Ferienwochende finden Samstag und Sonntag 11:00 Uhr / 14:00 Uhr und 16:00 Uhr Führungen zu den Siebenschläfern statt. Da der eigentliche Siebenschläfertag, auf den Dienstag, den 27.Juni 2017 fällt wird es auch an am 26.06.2017 und 27.06.2017 drei Führungen zu den selben Zeiten geben.

In Deutschland gibt es 4 Arten von Schläfern. Den Baumschläfer, Gartenschläfer, die Haselmaus und den Siebenschläfer.

Sie gehören zu den Bilchen, dies ist eine Familie innerhalb der Ordnung der Nagetiere.

Im Elbe-Tier-Park werden Sie bereits seit 2009 gehalten.

Bei den Siebenschläfern gab es mehrfach Nachwuchs. Bereits 2015 pflanzten, die schwer zu züchtenten Tieren sich fort, die in Deutschland nur in drei Zoos gehalten werden und somit eine zoologische Besonderheit sind.

Der Siebenschläfertag hat mit den Tieren nichts gemeinsam sondern geht auf eine alte Legende zurück. Danach hatten sieben junge Christen in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in einer Berghöhle nahe Ephesus Zuflucht gesucht, wurden entdeckt und eingemauert. Sie sollen 195 jahre lang geschlafen haben bis man sie wieder fand und weckte.

Der Siebenschläfertag bestimmt nach alter Bauernregel das Juliwetter. "Wie das Wetter am Siebenschläfertag sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt" so heißt es Meterologisch betrachtet gibt es sogar eine Wahrscheinlichkeit von 60 % das es zutrifft. In München sollte es an diesem Tag hoffentlich nicht regnen, den dort liegt die Wahrscheinlichkeit sogar bei 80%.

Auch die Gartenschläfer werden seit vier Jahren erfolgreich gezüchtet. Sie sind die bedrohteste Nagetierart. Rund 50 % des Bestandes sind bereits ausgestorben. Sie sind das Maskottchen des Nationalparks Sächsische Schweiz in dem sie leider auch ausgestorben sind.

Da der Tierpark sehr gut nachzüchtet konnten 18 Gartenschläfer am 19.Juni 2015 an die Universität Osnabrück reisen und wurden dort im Emsland/Niedersachsen ausgewildert.

Sie wurden dort vom Nagetierspezialisten Professor Rüdiger Schröpfer gechipt.

So kann man sie wieder erkennen. Die Gartenschläfer werden auch im Rahmen einer Bachelorarbeit erforscht.

Es ist geplant weitere Tiere für das Auswilderungsprojekt zur Verfügung zu stellen.

Auf Vorbestellung unter 0177-57 52 018 sind auch Nachtführungen zu den Tieren möglich!

Gartenschläfer
(Foto: Silke Pärschke) von den Gartenschläfern, eine hochbedrohte heimische Tierart die breits zum vierten mal im Elbe-Tier-park Hebelei nachgeszogen werden konnte.



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